[No title available]

Jason Grebely, Geert Robaeys, Philip Bruggmann, Alessio Aghemo, Markus Backmund, Julie Bruneau, Jude Byrne, Olav Dalgard, Jordan J. Feld, Margaret Hellard, Matthew Hickman, Achim Kautz, Alain Litwin, Andrew R. Lloyd, Stefan Mauss, Maria Prins, Tracy Swan, Martin Schaefer, Lynn E. Taylor, Gregory J. Dore

Research output: Contribution to journalArticle

Abstract

In Ländern mit hohem Einkommen tritt die Mehrzahl aller Neuinfektionen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) bei Personen auf, die intravenös Drogen konsumieren (People Who Inject Drugs, PWID). Auch in vielen Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen sind große HCV-Epidemien in PWID-Populationen aufgetreten. Zunehmend mehr PWID erkranken an einer Leberentzündung, die durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursacht wird, die Behandlungsaufnahme ist jedoch weiterhin äußerst gering. Es gibt eine Reihe von Behandlungshindernissen, die berücksichtigt und systematisch angegangen werden müssen. PWID sollten nicht von der HCV-Behandlung ausgeschlossen werden. Die rasche Entwicklung der interferonfreien HCV-Therapie mit direkt antiviral wirkenden Substanzen (direct-acting antiviral, DAA) gab Anlass zu großem Optimismus auf dem Gebiet der HCV-Behandlung und zur realistischen Annahme, dass ein therapeutischer Eingriff in Kürze eine annähernd optimale Wirksamkeit mit gut verträglichen oralen Therapieschemata von kurzer Dauer erzielen wird. Des Weiteren wurde eindeutig gezeigt, dass die HCV-Behandlung in einem breiten Spektrum interdisziplinärer Gesundheitsbereiche sicher und wirksam ist. Angesichts der HCV-bedingten Erkrankungen unter der PWID-Population besteht ein dringender Bedarf an Strategien zur Verbesserung der HCV-Diagnose und -Behandlung in dieser Gruppe. Diese Empfehlungen zeigen, dass die Behandlung bei PWID durchgeführt werden kann, und bieten einen Rahmen für die HCV-Diagnose und -Behandlung. Weitere Untersuchungen sind notwendig zur Evaluierung von Strategien zur Verbesserung von Testverfahren, Zuführung zur Behandlung, Therapien, Therapietreue und Heilung der viralen Erkrankung sowie zur Prävention von Reinfektionen unter PWID, zumal neue interferonfreie DAA-Therapien für HCV-Infektionen verfügbar sind.

Original languageUndefined
JournalInternational Journal of Drug Policy
DOIs
StateAccepted/In press - Jan 1 2015

Keywords

  • Drogenkonsumenten
  • HCV
  • HIV
  • Injektion
  • Injizieren
  • Leitlinien
  • PWID

ASJC Scopus subject areas

  • Medicine (miscellaneous)
  • Health Policy

Cite this

Grebely, J., Robaeys, G., Bruggmann, P., Aghemo, A., Backmund, M., Bruneau, J., Byrne, J., Dalgard, O., Feld, J. J., Hellard, M., Hickman, M., Kautz, A., Litwin, A., Lloyd, A. R., Mauss, S., Prins, M., Swan, T., Schaefer, M., Taylor, L. E., & Dore, G. J. (Accepted/In press). [No title available]. International Journal of Drug Policy. https://doi.org/10.1016/j.drugpo.2015.11.010